Die Methodik

Um unbewusste Inhalte sichtbar werden zu lassen, benötigt man eine neutrale Projektionsfläche. 

Wie sieht so eine Projektionsfläche aus ?

Projektionsfläche1. Man könnte ein Bild malen lassen und dieses im Anschluss deuten.

2. Man könnte auch einen Klumpen Ton nehmen und das Gebilde im Anschluß deuten.

3. Man könnte sich auch einen Traum erzählen lassen, um anhand des Inhaltes Rückschlüsse auf sein unbewusstes Muster zu ziehen.

Die o.a. Möglichkeiten beinhalten allerdings einen gewissen Nachteil. Sie sind sehr abstrakt und es bleibt dem Menschen selbst überlassen, ob er die Deutungen glaubt. Die Projektionsfläche sollte möglichst konkret sein, um das eigene Muster spürbar durchleben zu können. Während der Schattenintegration wird eine Projektionsfläche zur Verfügung gestellt, welche es dem Menschen ermöglicht, sein Muster selbst zu erkennen und es direkt zu erleben.

Ein "früheres Leben"

Diese Frage ist für viele von größter Wichtigkeit und die Antwort ent-täuscht sie meistens. Bei der Schattenintegration werden keine historischen Ursachen in früheren Leben gesucht ! Wenn es eine Sache gibt, welche für diese Arbeit absolut unwichtig ist, dann ist es die „historische Richtigkeit“ der geschilderten Erlebnisse. 


+ Der Erlebende befindet sich auf einer „leeren Kulisse“, welche er mit seinen Inhalten füllt und dadurch eine „Lebensgeschichte“ entstehen lässt, welche „früheres Leben“ genannt wird. 


+ Alles was dort erzählt wird, ist eine Mischung aus Erinnerungen, Träumen, Wünschen, Filmen, Büchern, Lebenserfahrungen und vielleicht auch Teilbereichen aus „echten früheren Leben“. 


+ Eine Sache ist allerdings sicher. Egal welche Kulisse er wählt, egal in welcher Situation er sich gerade befindet, egal für welche Person er sich in seiner „Geschichte“ entscheidet,……
es sind alles Ausdrücke seiner inneren, seelischen Struktur, welche sich in Formen kleidet.

  

Das Konzept, welches ich Ihnen hier vorstelle hat seine Wurzeln in den antiken Mysterientraditionen und den daraus abgeleiteten Überlegungen von Thorwald Dethlefsen. Hierbei geht es in keinster Weise um eine Ursachenforschung, sondern um die Rücknahme von Projektionen und eine damit verbundene Verantwortungsübernahme. Es werden keine "Schuldigen" in sogenannten "früheren Leben" gesucht, welche man dann für seine Probleme in der heutigen Zeit verantwortlich macht. Betrachten sie jedes therapeutische Vorgehen unter diesem Blickwinkel und überprüfen Sie selbst, inwieweit es Ihnen neue Projektionsflächen bietet. Egal um welche Art von Projektionen es sich handelt, ob es die "böse Mutter" aus der Kindheit, oder der "Vergewaltiger" aus einem "früheren Leben" ist. Solange sie noch projezieren, übernehmen Sie keine Verantwortung und Heilung im Sinne von "Vollkommenheit" bleibt außer Reichweite.

Wie wirkt es denn, wenn es nicht Real ist ?


Das ist die nächste Frage, welche die meisten Menschen brennend interessiert. „echt & unecht“ sind ebenfalls die 2 Seiten einer Medaille, welche man „Wirklichkeit“ nennen kann.  Ein Beispiel mag das verdeutlichen,...

Der Traum

imaginationDer Traum ist für viele Menschen ebenfalls eine „unechte Welt“, in welcher er sich bewegen kann. Dort gibt es aber auch Häuser, Menschen und Gegenstände, welche er erleben und benutzen kann. Befindet sich der Mensch in diesem „veränderten Bewusstseinszustand“, dann erfährt er dabei Gefühle und Emotionen, welche ihn diese Welt als „Wirklichkeit“ empfinden lassen. Das Gefühl macht die Sache verbindlich!!!

Wenn jemand eine Spinnenphobie hat und sich in Gedanken vorstellt, wie ihm gerade eine riesige Spinne über den Arm läuft und unter seinem Hemd verschwindet, dann wird er meist ähnliche Gefühle dabei erleben, wie wenn ihm „wirklich“ eine Spinne über den Arm läuft.

Was hat das mit den Bildern zu tun ?


Wenn der Erlebende sich auf das Verfahren einlässt, dann empfindet er die Situationen im „Jetzt - Gefühl“, wodurch diese Erfahrungen sehr verbindlich werden. Nicht die historische Wirklichkeit ist wichtig, sondern das erlebte Gefühl im Herzen. 

Aber es bleiben doch gedankliche Vorstellungen ?


Egal, was in unserer Welt existiert, es hat in unserer Vorstellung seine Wurzeln gehabt.
(Der Gedanke ist Vater aller Dinge)

Beispiel:
1. Alle Häuser in der Welt haben ihren Ursprung in den geistigen Ideen der Architekten.
2. Alle Stühle der Welt haben in den Gedanken der Tischler ihre erste Form angenommen. 
3. Die Wirklichkeit des Einzelnen beginnt ebenfalls in der „Welt der Vorstellungen“. 

►Wir regen mit unseren Gedanken ein Feld an, welches wir dadurch in seiner Grundschwingung verändern und Formen entstehen lassen (siehe Feldtheorie von Rupert Sheldrake).

► Der Mensch ist somit ständig Schöpfer seiner eigenen Realität und steht in der Pflicht, die Verantwortung dafür zu übernehmen. 

Wenn der Erlebende sein Muster in den Bildern erkennt, dann besteht im Anschluss die Möglichkeit, dass er auf dieser Ebene beginnt, seine „Vorstellungsmatrix“ zu ändern. Der Mensch versucht meistens, die Dinge in der Außenwelt zu bearbeiten, und nicht in sich selbst.

 


Im Folgenden werde ich Ihnen den Ablauf einer Sitzung vorstellen.

 

Die Sitzung