Wie entsteht der Schatten ?

Die Polarität zwingt den Menschen, Entscheidungen zu treffen, wodurch er Einheiten aufspaltet.
Dadurch entstehen Wirklichkeitsbereiche, welche nicht gelebt werden.
Der Schatten ist jener Teil des Menschen, mit welchem er sich nicht identifiziert.

Man könnte es auch in einer Formel ausdrücken, welche dann wie folgt lauten würde:

Alles was ist  - Ich_Identifikation  = Schatten

shadow

Der Mensch spaltet Teile aus „seinem“ (?) Bewusstsein ab, mit denen er sich nicht identifiziert (auch hierbei sei angemerkt, das es das Wort „Bewusstsein“ nicht im Plural gibt).

Er spaltet also Anteile aus dem einen ( kollektivem ) Bewusstsein ab, welche ihm dann zur „Ganzheit“ fehlen.

Er schafft damit ein Spannungsfeld zwischen,...


1. Dem Bereich, zu welchem er "JA" sagt,……. "Das bin Ich"

2. Dem Bereich, zu welchem er "NEIN" sagt,…… "Das bin Ich nicht" 

Analoges Beispiel

14de

 

Manchmal kann man bei Kindern beobachten, dass sie ihre Augen zuhalten und dann glauben, dass sie nicht mehr gesehen werden können. Wir Erwachsenen lächeln dann sehr schnell, aber bemerken nicht, dass wir im psychischen Bereich oftmals selber solch kindliches Verhalten an den Tag legen.

 

 

Fazit

Im Bewusstsein verschließen wir auch vor manchen Themen einfach die Augen und glauben, dass sie dadurch aus der Welt geschafft sind, obwohl wir sie damit nur in den „Schatten“ schieben. Durch jede Entscheidung, bleibt ein Pol übrig, welchen wir der Ganzheit „schuldig“ bleiben. Im 2. Bereich (dem Schatten) finden wir nun die Themen und Inhalte, welche den Menschen „un-heil“ machen und welche ihm zum „Heil“ in seinem Bewusstsein fehlen.

 

 

Im Folgenden werden wir den Blick darauf richten, wie uns diese Schattenanteile in unserem Leben begegnen können.

 

Schattenkonfrontation